Kommissionierung auf der grünen Wiese


Testen und umstellen –
Abläufe der Kommissionierung in größeren Backbetrieben

 

Bäckerei A ist in den letzten 10 Jahren kontinuierlich von Jahr zu Jahr gewachsen und beliefert nach der stetigen Entwicklung mittlerweile 39 eigene Filialen und etliche Wiederverkäufer. Dazu gehören das örtliche Krankenhaus ebenso wie Schulen und diverse Kleinkunden. Die Produktion ist heute auf dem modernsten Stand.

Die Entscheidung für Inhaber und Produktionsleiter, welche Ofentechnik oder welche Laminiertechnik für den Backbetrieb die Richtige sei, war sicherlich nicht leicht, bei weitem aber nicht so schwierig, wie den richtigen Kommissionierprozess zu entwerfen und zu gestalten. Kommissionieren, Versand und Logistik sind im Gegensatz zu Kneten, Backen und Frosten nämlich immer noch nicht das Kerngeschäft von Backbetrieben.

Außerdem sind Backwaren ja auch vorsichtig und produktschonend zu behandeln, was noch einmal ganz besonders das Augenmerk auf die Beurteilung eines Verteilkonzeptes legt.

Selbst noch so einleuchtende und sogar schriftlich ausgearbeitete oder am Bildschirm animierte Konzepte helfen den Entscheidern nur bedingt weiter, weil man noch immer nicht genau abschätzen kann, ob diese Konzepte auch in der Realität funktionieren.


Entwickeln und prüfen –
Systeme der Kommissionierung bei Einzelstückproduktion

 

Bäckerei B ist eine Spezialitäten-Bäckerei, sagen wir eine Bio-Bäckerei. Vor Jahren betrieb diese Bäckerei noch eine kleine Anzahl eigener Filialen. Mit steigendem Erfolg im Bio-Segment wurde die Anzahl der eigenen Filialen dann allerdings von Jahr zu Jahr reduziert. Im gleichen Zug wuchs der Umsatz mit einer Vielzahl von Wiederverkäufern. So beliefert das Unternehmen heute insgesamt 320 Bio-Läden, Reformhäuser und Wochenmärkte und daneben noch eine Vielzahl von kleinen Einmalkunden mit ihren 35 verschiedenen Brot- und Gebäckprodukten. Alle Kunden können die Backwaren in Einzelstücken bestellen.

 

Eigentlich könnte man bei dieser Produkt- und Kundenstruktur ein sogenanntes Pick-to-Light System vorschlagen, umgangssprachlich oft auch „Shopping-Verfahren“ genannt. Dieses Verfahren beschreibt ähnlich wie beim Einkaufen im Supermarkt das Entlanggehen mit dem Einkaufswagen an Regalen und das Einsammeln der Produkte gemäß der Einkaufsliste. „Eigentlich“, wenn denn beim Beginn der ersten Verteilung schon genügend Backwaren jeder Sorte vorhanden wären! Da die Produkte allerdings bei der Auslieferung so frisch wie möglich sein sollen, kann das Unternehmen die Produktionszeiten nicht beliebig vorziehen. Dann wären die frühen Produktionschargen bei der Auslieferung unter Umständen ja schon altbacken.

 

Da diese frühe Verfügbarkeit aller Produkte bei der Bäckerei B also leider nicht gegeben ist, kann toolbox in diesem Fall nicht das „reine“ Pick-to-Light Verfahren vorschlagen, sondern erarbeitet eine individuelle auf die Kundensituation angepasste Lösung.


Erweitern und verbessern –
Methoden der Kommissionierung im Frischebereich

 

Bäckerei C arbeitet bereits seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit dispotool in der Kommissionierung von Brot, Brötchen und Feingebäck. 

Im Frischebereich sind insgesamt 40 Kundenstellplätze eingerichtet. Jeder Kunde verfügt über einen Stellplatz, der mit Matrix-Displays ausgestattet ist. In den letzten Jahren ist der Umsatz mit TK- Produkten, die in den eigenen Shops abgebacken werden, stetig gewachsen. Das Wachstum war in dieser Größe zwar gewünscht, aber nicht geplant. Obschon die Verteilung der Frischeprodukte hervorragend funktionierte, verfiel Backbetrieb C für den Tiefkühlbereich auf die schon längst abgelegte traditionelle Methode und kommissionierte die TK Produkte wieder nach herkömmlichem Verfahren „papierbasiert“, also mit Lieferscheinen.

 

Diese ineffiziente Verfahrensweise soll zukünftig auch umgestellt werden auf dispotool. Eine weitere Anforderung durch Backbetrieb C war die Gestaltung der Kommissionierung von Handelswaren und dem Filialbedarf. Der Tiefkühlbereich soll mit kälte- und feuchtigkeitsresistenten Displays ausgestattet werden. Mit der bereits vorhandenen dispotool Anlage, mit der im Frischebereich nach dem Putto- Light-Verfahren Brote und Brötchen verteilt werden, sollen nach dem Erweiterungskonzept tiefgekühlte Produkte im Pick-to-Light-System und Handelswaren mittels der Datenbrille durch Pick-by-Vision kommissioniert werden.

Ihre Servicevorteile

Abläufe ändern ist immer schwierig

Eine Produktionsmaschine hält sich gnadenlos an einprogrammierten und vorgegebenen Verfahren. Ein Mensch in der Kommissionierung unter Umständen aber nicht, wenn er schon eine Zeit lang an andere Abläufe gewöhnt war. In der toolbox Dispatch Academy können die „alten Hasen“ neue Verfahren lernen und in aller Ruhe trainieren, vollkommen unabhängig vom laufenden Betrieb der Bäckerei, aber in einer nahezu identischen und damit bekannten Versandumgebung.


Probieren geht über Studieren

Der Teufel steckt immer im Detail. Auch wenn toolbox seit 1996 schon mehr als 800 Versandabteilungen jeglicher Größe und Komplexität optimiert hat und sich so einen riesigen Erfahrungsschatz aufbauen konnte; es gibt immer noch Kleinigkeiten, die man verbessern kann.
In den letzten 20 Jahren wurden diese Anpassungen während der Implementierung im Backbetrieb vorgenommen. Mit der toolbox Dispatch Academy lassen sich solche sinnvollen Einstellungen bereits vor der Installation und unabhängig vom Tagesgeschäft besprechen, einrichten und auf Herz und Nieren prüfen.


Viel Phantasie ist nicht erforderlich

In fast allen Beratungsgesprächen fällt der Satz „Stellen Sie sich vor, dass…“. Leichter gesagt als getan! Die Gesprächspartner und Entscheider im Backbetrieb haben die Kommissionierung ihrer Bäckerei vor dem inneren Auge und kennen aus hunderten Erlebnissen die Schwierigkeiten und Fallstricke im Tagesgeschäft. toolbox möchte Ihre Vorstellungskraft nicht unnötig strapazieren. In der Dispatch Academy praktizieren Sie live und ohne „Netz und doppelten Boden“ wie Ihre Kommissionierung zukünftig aussehen und funktionieren könnte.


Alles kostenlos – aber nicht umsonst!

Die Nutzung der Dispatch Academy ist für interessierte Backbetriebe vollkommen kostenlos; unabhängig davon, ob Sie in der 250 qm großen Verteilhalle unter der Woche oder an einem Wochenende „arbeiten“ möchten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Academy alleine oder mit mehreren Mitarbeitern nutzen möchten. toolbox stellt das toolbox Appartement sogar für zwei Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung. Sie zahlen lediglich Ihre eigene An-und Abreise und natürlich die Zeit, die Sie investieren.


Sie möchten weitere Informationen zur toolbox Dispatch Academy erhalten? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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